Ratgeber Brustimplantate – Plastische Chirurgie Düsseldorf

Die Brustvergrößerung ist nach wie vor einer der beliebtesten Eingriffe für Frauen, denn wohlgeformte Brüste symbolisieren Weiblichkeit. Jedes Jahr lassen sich allein in Deutschland etwa 20.000 Patientinnen Implantate einsetzen. Brustimplantate stellen eine effiziente Möglichkeit dar, Brüsten die gewünschten Dimensionen zu geben. Über die Jahre haben sich Implantate verschiedener Formen und Materialien etabliert, sodass die individuellen Bedürfnisse jeder Frau berücksichtigt werden können.

Wichtige Information zu unseren Ratgebern

Beachten Sie bitte, dass unsere Ratgeber rein informationellen Charakter haben. Ein Ratgeber kann niemals die Expertise eines Facharztes/Ästhetisch-Plastischen Chirurgen ersetzen. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Herrn Dr. Reis aus Düsseldorf.


Welche Unterschiede gibt es bei Brustimplantaten?

In der Grundform sind Brustimplantate elastische Kissen, die eine Kunststoff- oder Silikon-Ummantelung besitzen. Diese Kissen werden mit Silikongel oder mit einer Kochsalzlösung befüllt, sodass die Implantate eine vergleichbare Konsistenz zu echten Brüsten erhalten.


Implantate mit glatter Oberfläche

Weiterhin unterscheiden Brustimplantate sich nach ihrer Oberflächenbeschaffenheit. Implantate mit glatter Oberfläche können sich innerhalb der Implantat-Taschen frei bewegen und verhalten sich ähnlich beweglich wie eine natürliche Brust. Ein Nachteil hierbei ist aber, dass sich die Taschen im Laufe der Zeit weiten. Das darin befindliche Implantat bekommt dann immer mehr Bewegungsspielraum und kann seine ursprüngliche Position verlassen, rotieren und zu Formveränderungen führen.


Implantate mit rauer, texturierter Oberfläche

Um der Problematik des Verrutschens entgegenzuwirken, wurden Implantate mit rauen Oberflächen entwickelt. Die aufgeraute Oberfläche begünstigt die Verbindung mit dem umgebenden Gewebe und verleiht dem Implantat entsprechend mehr Halt und Formstabilität. Hinzu kommt ein deutlich besseres Eigengewebsgefühl durch das Einwachsen der Implantate.


Oberflächen mit Mikro- und Nanotextur

Von einigen Implantatherstellern existieren darüber hinaus noch zwei Oberflächenvarianten mit sog. Mikrotextur bzw. Nanotextur. Je feiner die Textur ist, desto mehr gleicht das Implantatverhalten der glatten Oberfläche und desto geringer ist der Einwachsfaktor. Es sei an dieser Stelle jedoch darauf hingewiesen, dass mikro- und nanotexturierte Oberflächen noch vergleichsweise jung sind und hierzu noch keine Langzeit-Studien vorliegen.


Runde Brustimplantate

Runde Implantate stellen eine beliebte Variante von Brustimplantaten dar, welche dem Busen ein gleichmäßiges und volles Erscheinungsbild geben. Sie erlauben eine vermehrte Akzentuierung des Dekolletés und des oberen Brustpoles und wirken bei entsprechender Expertise des Operateurs nicht unnatürlich.


Tropfenförmige Implantate

Tropfenförmige Implantate (anatomische Implantate) wurden entwickelt, um die weibliche Anatomie nachzuahmen. Sie geben dem unteren Brustpol mehr Fülle und betonen das Dekolleté und dem oberen Pol weniger/mehr als die runden Implantate. Sollten sich anatomische Implantate in sehr seltenen Fällen drehen (rotieren), so verliert die Brust ihre Form. Dies ist auch der Grund, warum anatomische Implantate ausschließlich in der texturierten Oberfläche angeboten werden, die mit dem Gewebe verwächst. Schlussendlich entscheidet der jeweilige Einzelfall, welche Implantatform geeigneter ist.


Können Brustimplantate platzen?

Die Gefahr, dass Implantate durch Krafteinwirkungen (z. B. Unfälle oder bei Druckänderungen im Flugzeug oder beim Tauchen) Schaden nehmen, bestand vor allem bei älteren Modellen. Das enthaltene Silikongel oder die Kochsalzlösung würden bei beschädigten Brustimplantaten auslaufen. Bei Kochsalz wäre dieser Umstand gesundheitlich nicht kritisch, da es keine Schäden im Körper anrichtet. Die Brust würde jedoch ihre Form verlieren. Moderne Silikonimplantate sind ebenfalls unbedenklich. Das enthaltene Silikongel ist in einem so zähflüssigen (sog. kohäsiven) Zustand, dass es auch bei beschädigtem Implantat nicht unkontrolliert auslaufen kann. Das Gel ist schnittfest, auslaufsicher und mit einem Memoryeffekt versehen.

Im Schadensfall sollte ein erfahrener Plastischer Chirurg – wie Dr. Reis aus Düsseldorf – den Zustand der Implantate prüfen und die weitere Vorgehensweise entscheiden. Situationsabhängig wird ein Austausch des beschädigten Brustimplantates nötig oder nicht.


In welchen Abständen sollten Implantate gewechselt werden?

Bei Einsatz eines modernen und hochwertigen Brustimplantats zur Brustvergrößerung ist ein Implantatwechsel im Regelfall gar nicht mehr nötig. Für ältere Modelle galt die Faustregel, das Implantat nach etwa 10 Jahren zu tauschen. Heutzutage ist ein Implantatwechsel nur noch notwendig, sofern es medizinische Gründe dafür gibt, das sind im Wesentlichen Kapselfibrose höheren Stadiums: III und IV, sowie störende Formveränderungen.

 





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